Herr der Ringe – Fluffigram
Ich habe wieder begonnen, den Herrn der Ringe zu lesen.
Ich habe wieder begonnen, den Herrn der Ringe zu lesen.
In diesem Jahr feiere ich ein Jubiläum: Seit 25 Jahren spiele ich Pen & Paper. Es muss ungefähr um diese Jahreszeit gewesen sein, als ich damit angefangen habe – ganz genau weiß ich es aber nicht mehr.
Heute soll es jedoch nicht um Nostalgie gehen, zumindest nicht direkt. Vielmehr möchte ich darüber nachdenken, wie sich das Hobby verändert hat – und ganz besonders: wie sich die Kommunikation darüber gewandelt hat.
Eine kleine Anekdote dazu: Anfang der 90er war ich auf einem Geburtstag eingeladen. Der Gastgeber hatte eine DSA-Box geschenkt bekommen und fragte, ob wir das ausprobieren wollten. Die meisten von uns kannten das Spiel nicht und entschieden uns für etwas anderes – schließlich sah es für uns nach einem Brettspiel aus. (Manchmal frage ich mich, wie mein Leben verlaufen wäre, wenn ich damals schon eingestiegen wäre – und dann noch mit DSA.)
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Pulp Cthulhu baut auf der 7. Edition von Cthulhu auf, die wiederum eine Variante des Basic Roleplaying Systems (BRP) ist.
Also beginne ich von vorne – vom Allgemeinen zum Speziellen.
Das BRP ist ein fertigkeitenbasiertes Prozentsystem. Das bedeutet: Es gibt keine Stufen, sondern Charaktere verbessern sich, indem einzelne Fertigkeiten gesteigert werden. Muss eine Probe auf eine Fertigkeit abgelegt werden, würfelt man mit einem W100 und versucht, den Fertigkeitswert zu unterwürfeln. Gelingt dies, wird der Erfolg markiert; nach einer gewissen Zeit (meist am Ende eines wichtigen Abschnitts, wenn der Charakter zur Ruhe kommt) kann die Fertigkeit gesteigert werden.
Mittlerweile sind schon wieder einige Monate vergangen, seit ich Harry Houston im Reich der Kristallschlange geschrieben und geleitet habe. Wobei geschrieben relativ ist. …
Totholz ist ein kurzes Cthulhu-Szenario für 3 bis 4 Ermittler mit einer Spielzeit von etwa 2 Stunden, nach Angaben des Autors. Es spielt in Neuengland nahe Arkham, angesiedelt in den 1920ern, lässt sich jedoch problemlos auf andere Epochen wie NOW oder Gaslicht übertragen. …
Ich bin immer auf der Suche nach einem einfachen System, das sowohl Spieltiefe als auch Regelübersichtlichkeit vereint – zumindest als Spielleiter. Einfach mal eine Runde anbieten, ohne ein 300-seitiges Grundregelwerk studieren zu müssen.
Cairn ist ein Spiel aus der OSR-Ecke. Yochai Gal, der Entwickler, ließ sich nach eigenen Angaben von Into the Odd und Knave inspirieren. Cairn ist definitiv regelleicht und hat den Spielern Spaß gemacht.
Es gibt diesen Begriff: GM-Burnout. Aber trifft er auf mich zu? …
Erstes Testbild. Da ich künftig auch weniger Instagram nutzen werde, teste ich einmal, wie sich die Integration von Bildern auf dem Blog macht. …
Unsterblich ist ein kurzes, investigatives Call of Cthulhu Szenario für 2 bis 4 Ermittler, das ursprünglich 2009 bei Pegasus Press im Sammelband Grauen in Arkham erschienen ist. Obwohl der Band mittlerweile vergriffen ist, ist das Abenteuer noch als PDF erhältlich – und das lohnt sich, besonders für Spielleiter, die auf der Suche nach einem atmosphärischen One-Shot mit klassischen Horror-Elementen sind. …
Einen Mitspieler als Problemspieler zu bezeichnen, halte ich für eine problematische Wortwahl.
Dennoch weiß vermutlich jeder, was gemeint ist: Jemand, dessen Verhalten am Spieltisch andere stört.
Als ich die Idee für diesen Artikel hatte, war mir eigentlich klar, worum es gehen sollte. Mir fällt es schwer, die Standardantworten auf den Umgang mit solchen Mitspielern umzusetzen. Ein Problem ansprechen, mit einer Konfrontation auf emotionaler Ebene, mit der ich nicht umgehen kann – das kann passieren. Und dafür gibt es keine einfachen Tipps. Wie geht man damit um? Es gibt Strategien aus dem Berufsleben oder allgemein aus anderen Lebensbereichen – aber genau darum geht’s: Ich will mein Hobby nicht professionalisieren.
Und je länger ich nachdachte, desto mehr Facetten bekam das Thema. Sind Problemspieler per se problematisch? Oder haben sie einfach nur nervige Charakterkonzepte? Ist es eine Phase, die vorübergeht? Oder ein Spielstil, der mir nicht liegt? Und wie wichtig sind diese Fragen überhaupt, wenn es um den eigenen gelungenen Spielabend geht?
Ich bleibe erstmal bei meiner ursprünglichen Fragestellung – ohne eine endgültige Antwort zu finden. Aber ich werde sicher in Zukunft öfter auf das Thema zurückkommen und einzelne Aspekte näher beleuchten. Vielleicht ändert sich meine Sichtweise, vielleicht ergänze ich etwas.